Energieberatung / Fördermittelberatung

Seit 2009 arbeiten wir mit folgendem Energieberater zusammen:

Robert Krieger
Energieberater (HWK)
Kaplan-Strohmeier-Str. 17
94339 Leiblfing
E-Mail:
Robert.Krieger@t-online.de
Tel. 09427/902060
Fax 09427/902061


Warum Energieberatung?


Energie sparen heißt Kosten sparen! Viele Gründe sprechen dafür, den energetischen Gesamtzustand eines Gebäudes zu optimieren. Neben der Notwendigkeit zur Schonung des Klimas und auch der weltweiten Ressourcen den Energieverbrauch auf allen Ebenen zu reduzieren gibt es viele Argumente für eine energetische Verbesserung des eigenen Hauses:

 

• Behaglichkeit und Komfort

• Gesundheit - z. B. durch Verhinderung von Schimmelbildung

• Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen

• Vermeidung von Bauschäden - z. B. durch Kondenswasserbildung an Kältebrücken

• Werterhaltung bzw. Wertsteigerung des Gebäudes

• und nicht zuletzt die Schonung unserer gemeinsamen Umwelt und des Klimas
 
 

Verschiedenste Einflüsse bestimmen den Energiebedarf oder Energieverbrauch eines Gebäudes, wie

• die Beschaffenheit der Außenhülle
• der Standard der technischen Anlagen
• oder individuelle Nutzungsanforderungen

 

Diese und andere Einflüsse und ihre Wechselwirkungen untereinander machen das Gebäude zu einem komplexen System. Um Auswirkung auf den zu erwartenden Verbrauch des Bauwerks erkennen zu können, bedarf es stets einer Betrachtung des Einzelfalls.


Energieausweis

Mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2007 ist der Energieausweis ab 2008 für alle Wohngebäude Pflicht geworden. Hausbesitzer müssen nun bei Vermietung oder Verkauf von Immobilien einen Energieausweis vorlegen können. Eigentümern zeigt ein im Energieausweis integrierter „Modernisierungs-Berater“, mit welchen Modernisierungsmaßnahmen welche Energieklasse erreicht werden kann.


 

Je nach Gebäudetyp, Baujahr und Zustand des Gebäudes gibt es unterschiedliche Fristen:

- Energieausweis für Wohngebäude sind für die Baufertigstellungsjahre bis 1965 ab dem 01.07.2008,

- für später errichtete Wohngebäude ab dem 01.01.2009 zugänglich zu machen.

- Für Nichtwohngebäude besteht diese Pflicht ab 01.07.2009.

- Für Neubauten ist ein Energieausweis bereits seit Februar 2002 verbindlich vorgeschrieben.

Die Energieausweise sind 10 Jahre lang gültig. Danach müssen sie neu ausgestellt werden.

Auch bei nachträglichen Wärmedämmmaßnahmen ist der Energieausweis neu zu erstellen.


Die EnEV sieht für die Energieausweise im Gebäudebestand grundsätzlich 2 Varianten vor, nämlich den bedarfsorientierten oder den verbrauchsorientierten Ausweis.

Energieausweis (verbrauchsorientiert)
Günstig, Pflicht erfüllend, geringe Aussagekraft über das Gebäude.

Energieausweis (bedarfsorientiert)
Errechneter theoretischer Energiebedarf eines Gebäudes, hohe Aussagekraft über das Gebäude.

Fördermittel

Für Maßnahmen zur Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien gibt es zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse. Mittel von staatlicher Seite werden für Neubauten und Gebäudebestand bereitgestellt. Im Rahmen dieser Beratung können sämtliche Fördermöglichkeiten für Ihr Projekt gesucht und bewertet werden.

 

Fördermöglichkeiten

- Wärmedämmung
 
Dämmung der Außenwände, oberste Geschoßdecken, Flachdächern, Dachschrägen,
Kellerdeckendämmungen

- Erneuerung der Fenster
 
Austausch vorhandener Verglasung durch Mehrscheibenisolieverglasung
Einbau von neuen Fenstern

- Austausch der Heizung
 

Heizungsmodernisierung durch den Einbau von Brennwertkessel, Biomasseanlage,
Holzvergas-Zentralheizung, Wärmepumpe, Anlage zur Versorgung mit Wärme aus
Fernwärme, Sonnenkollektoren

- Einbau einer Lüftungsanlage
 

Abluftanlage mit geregelten Außenwandluftdurchlässe (ALD)
Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG)




Thermografie

Mit Wärmebildern den Energieverlusten auf der Spur

Besteht bei Ihnen auch Sparpotential?

Die Infrarot-Thermografie ermöglicht es, Ihr Haus ohne großen Aufwand auf Wärmeverluste zu untersuchen. Das Ergebnis ist eine detaillierte Schwachstellenanalyse. Die Aufnahmen zeigen klar und deutlich, wo die Wärme verloren geht. Durch die Früherkennung unsichtbarer Mängel ist die Infrarot-Thermografie eine unverzichtbare Analysemöglichkeit geworden.

Durch das Auffinden von Energieverlusten kann gezielt saniert werden und somit lassen sich Energieverbrauch und Heizkosten erheblich reduzieren, mit einer gleichzeitigen Wertsteigerung der Immobilie.

Die wärmeempfindliche Kamera stellt Bereiche in Rot und Gelb dar, kalte in Blau. Problemzonen wie Fensterstürze, Heizkörpernischen, Geschossdecken oder Rollladen-Kästen, an denen den meisten Häusern ungewollt Wärme verloren geht, lassen sich mit ihrer Hilfe leicht identifizieren. Jede undichte Fuge, jede schlecht isolierte Wand in einem Gebäude belastet Geldbeutel und die Umwelt.

 

Dieses Haus zeigt thermische Auffälligkeiten an der Fassade und Fenster


Wärmebrücken sind oft Ursache von Kondensation und Schimmel. Durch Thermografie kommen wir ihnen auf die Spur. Jede undichte Fuge, jede schlecht gedämmte Wand in einem Gebäude belastet Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen.